Knapp fünfzig streikende Journlist(inn)en haben in Tübingen am Montagnachmittag sieben Thesen über guten Journalismus an wichtigen Tübinger Türen angebracht. Redaktionskollegen aus Ulm (Südwest Presse), Göppingen (Neue Württembergische Zeitung/NWZ), Ehingen (Ehinger Tagblatt) und Reutlingen (Reutlinger Generalanzeiger) besuchten die streikenden Tübinger.
Die sieben Thesen:
Gute Journalisten…
…sind unabhängig und kritisch.
…recherchieren gründlich.
…decken Missstände auf.
…kontrollieren die Regierenden und Mächtigen.
…kommentieren Themen, die die Menschen bewegen.
…gehen sorgfältig mit Sprache um.
…verstehen sich als Anwälte der Leser.
Die Route führte von der Stiftskirche über das evangelische Stift, das Schloss, das Rathaus, die Kelter und die Neue Aula zum Landgericht. An jeder Station wurden die Thesen symbolisch angebracht und ein Tagblatt-Redakteur oder eine Tagblatt-Redakteurin erklärte, was es mit den Thesen im Detail und im Alltag auf sich hat. Damit die auswärtigen Kollegen Tübingen etwas kennenlernen konnten, wurde der Rundgang mit einer kleinen Stadtführung kombiniert.

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